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Förderschwerpunkte

Förderschwerpunkte

Unsere ESF-Strategie konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte, die in Prioritätsachsen umgesetzt werden:

Prioritätsachse A

Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten durch Begleitung des Strukturwandels, Förderung der Innovations- und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und Beschäftigten, Schaffung von mehr und besseren Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Förderung der unternehmerischen Tätigkeit durch Existenzgründung und Förderung des Wachstums der wissensbasierten Wirtschaft durch Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten, auch unter Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Strukturwandel in den Regionen soll aktiv begleitet werden, um die Innovations-, Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Dies trägt dazu bei, Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu sichern und zusätzliche zu schaffen.

Prioritätsachse B

Verbesserung des Humanvermögens durch Stärkung der Erwerbspersonenpotenziale, Sicherung der Ausbildung nachwachsender Generationen, Beförderung der Wissensgesellschaft durch lebensbegleitendes Lernen und Stärkung der Weiterbildung. Diese Prioritätsachse hat die Verhinderung von Arbeitslosigkeit zum Ziel und ist daher präventiv ausgerichtet. Die Potenziale der Erwerbspersonen und die Wissensgesellschaft sollen durch Maßnahmen des lebensbegleitenden Lernens auf allen Stufen der Ausbildungs- und Erwerbsbiografie gefördert werden.

Prioritätsachse C

Verbesserung der Arbeitsmarktchancen und der Integration benachteiligter Personen durch Optimierung regionaler sozial- und arbeitsmarktpolitischer Ansätze, Vermeidung von sozialer Ausgrenzung, Wahrung von Integrationschancen und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. In dieser Prioritätsachse steht die Vermeidung sozialer Ausgrenzung, die Wahrung der individuellen Chancen sowie die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der Menschen im Mittelpunkt. Die Strategie der Integration zielt auf die Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung und eine soziale Eingliederung der benachteiligten Personen ab.

Schließlich sollen mit den Querschnittsaufgaben "Chancengleichheit", "Nachhaltigkeit" und "Transnationale Zusammenarbeit" Ziele der nationalen wie europäischen Beschäftigungsstrategie aktionsbereichübergreifend in allen Prioritätsachsen verfolgt werden. So sollen alle Maßnahmen dahingehend ausgerichtet werden, die Chancengleichheit am Arbeits-/Ausbildungsmarkt für Männer und Frauen weiter zu erhöhen und die Geschlechtergerechtigkeit zu steigern sowie die ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu fördern.

Weiterhin sollen durch Transnationale Maßnahmen die Potenziale von grenzüberschreitenden Aktivitäten genutzt werden, um mit anderen Regionen, insbesondere im grenznahen Bereich, zusätzliche Arbeitsmärkte zu erschließen. Transnationale Austauschmaßnahmen für Jugendliche sollen diese einerseits noch besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und andererseits mithelfen, die Nachfrage von Unternehmen nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit interkulturellen Kompetenzen besser zu berücksichtigen. In die gleiche Richtung zielt die Förderung der transnationalen Mobilität von Arbeitskräften.

In den Prioritätsachsen stehen folgende Fördermittel zur Verfügung:

PrioritätsachsenGewicht der ESF-Mittel
ASteigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten23.890.91621%
BVerbesserung des Humanvermögens39.818.19335%
CVerbesserung der Arbeitsmarktchancen und der Integration benachteiligter Personen45.506.50740%
DTechnische Hilfe4.550.6514%


Im Einzelnen sehen die Prioritätsachsen folgende neun spezifische Ziele und Aktionen vor:

PrioritätsachsenSpezifische ZieleAktionen
A. Steigerung der Anpassungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und UnternehmenVerbesserung der berufsbegleitenden Qualifizierung
Verbesserung der Qualifizierung von Unternehmen
Unterstützung der betrieblichen Restrukturierung
1. Berufliche Weiterbildung von Beschäftigten
2. Systementwicklung in der Weiterbildung
3. Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung betrieblicher Restrukturierungsprozesse
Förderung von Unternehmergeist und arbeitsplatzschaffenden Existenzgründungen4. Begleitung der Existenzgründung
B. Verbesserung des HumanvermögensErhöhung der Chancen der nachwachsenden Generation5. Förderung der Berufsausbildung
Förderung des lebensbegleitenden Lernens und der Weiterbildung6. Maßnahmen im Bereich der Weiterbildung (ohne Ausbildung)
Förderung von Innovationen7.Förderung von Netzwerken
C. Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie der sozialen Eingliederung von benachteiligten PersonenVerbesserung des Zugangs zu Beschäftigung am Arbeitsmarkt
Soziale Eingliederung von Benach¬teiligten durch Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit
8. Integration in den Arbeitsmarkt
9. Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit

Pressemeldungen

31.03.2017

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz

Im März ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Rheinland-Pfalz deutlich zurückgegangen.... mehr


22.03.2017

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Am 25. März 2017 wird der 60. Jahrestag der Römischen Verträge gefeiert. Diese wurden am 25. März... mehr


01.03.2017

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Beschäftigungspiloten helfen Flüchtlingen bei der Arbeitsmarktintegration

Im Februar waren in Rheinland-Pfalz 117.804 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit ist die Zahl der... mehr


01.02.2017

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Neues ESF-Aufrufverfahren für Jobfüxe, Jugendscouts und Projekte zur Vorbereitung auf die Altenpflegehilfeausbildung gestartet

Die Zahl der arbeitslosen Menschen in Rheinland-Pfalz ist im Januar 2017 auf 118.496 angestiegen.... mehr