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Dreyer: Westerwaldkreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

Dreyer: Westerwaldkreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

01.08.2010

Dreyer: Westerwaldkreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.


"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.

"Der Europäische Sozialfonds leistet einen entscheidenden Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Land. Die Landesregierung arbeitet gemeinsam mit dem Europäi-schen Sozialfonds daran, den Menschen durch aktive Arbeitsmarktpolitik Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten zu bieten", erläuterte Dreyer die Bedeutung des ESF für das Land. Im Mittelpunkt stehe dabei die Qualifizierung von Menschen, um ihnen den Einstieg oder auch die Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Der ESF fördere aber auch Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebotes und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes.

Insgesamt profitierten zurzeit mehr als 36.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in mehr als 300 Projekten von der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Dabei setze die Landesregierung rund 18 Millionen Euro aus dem ESF ein. Malu Dreyer: "Nach den Sommerferien werden jedoch noch weitere Projekte an den Start gehen. Diese richten sich gezielt an alleinerziehende Frauen und Männer."

Der Europäische Sozialfonds fördert auch Projekte im Westerwaldkreis. Eines dieser Projekte ist die Initiative für Weiterbildung von Beschäftigten der Kommunikationsberatung Altwasser & Schwickert GbR. Hier lernen Beschäftigte im Westerwaldkreis in Form von Vorträgen, Beratungen, Seminaren und Workshops Grundlagen in Kommunikationstechniken. Die erworbenen Kompetenzen können von den Projektteilnehmenden direkt in der täglichen Arbeit angewandt werden, zum Beispiel bei der Kommunikation mit Kundinnen und Kunden, der Teamkommunikation in Meetings, beim Umgang mit Beschwerden und Konflikten und bei der Erteilung von Anweisungen an die Belegschaft. Darüber hinaus vermitteln die Kommunikationsberater den Teilnehmenden auch Kompetenzen aus dem Bereich der Mitarbeiterführung und zur Verbesserung der Methodenkompetenz in den Betrieben. Diese Fort- und Weiterbildungen, die die Landesregierung mit rund 38.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert, tragen zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben im Westerwaldkreis bei.

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union. In der Förderperiode 2007-2013 erhält Rheinland-Pfalz insge-samt 114 Millionen Euro aus dem ESF. Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de zu finden.