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Dreyer: Der Rhein-Hunsrück-Kreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

Dreyer: Der Rhein-Hunsrück-Kreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

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03.08.2010

Dreyer: Der Rhein-Hunsrück-Kreis profitiert vom Europäischen Sozialfonds

"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.


"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.

"Der Europäische Sozialfonds leistet einen entscheidenden Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Land. Die Landesregierung arbeitet gemeinsam mit dem Europäi-schen Sozialfonds daran, den Menschen durch aktive Arbeitsmarktpolitik Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten zu bieten", erläuterte Dreyer die Bedeutung des ESF für das Land. Im Mittelpunkt stehe dabei die Qualifizierung von Menschen, um ihnen den Einstieg oder auch die Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Der ESF fördere aber auch Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebotes und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes.

Insgesamt profitierten zurzeit mehr als 36.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in mehr als 300 Projekten von der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Dabei setze die Landesregierung rund 18 Millionen Euro aus dem ESF ein. Malu Dreyer: "Nach den Sommerferien werden jedoch noch weitere Projekte an den Start gehen. Diese richten sich gezielt an alleinerziehende Frauen und Männer."

Der Europäische Sozialfonds fördert auch Projekte im Rhein-Hunsrück-Kreis. Eines dieser Projekte ist das Kompetenznetzwerk Gesunde Betriebe Rhein-Hunsrück. In dem seit Sommer 2009 bestehenden Netzwerk haben sich mittlerweile mehr als 30 Betriebe zusammengeschlossen. Sie eint die Sorge, angesichts des demografischen Wandels und des sich bereits heute abzeichnenden Fachkräftebedarfs in vielen Branchen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst lange gesund und motiviert im Betrieb zu halten und eine kontinuierliche Qualifizierung zu gewährleisten, damit sich Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit auf einem hohen Niveau halten lassen. Das Netzwerk bietet den Betrieben Informationen und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch in Fragen der Personalführung, Mitarbeitergesundheit, lebenslangen Qualifikation und alternsgerechte Arbeitsplatzentwicklung. Zwischenzeitlich sind neben den Treffen der Netzwerkpartner bereits erste konkrete Betriebsberatungen und Koopera-tionsvereinbarungen von Unternehmen zustande gekommen. Die Landesregierung fördert das Projekt "Kompetenznetzwerk Gesunde Betriebe Rhein-Hunsrück", von dem vor allem kleine Betriebe aus dem Handwerksbereich profitieren, mit rund 27.500 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union. In der Förderperiode 2007-2013 erhält Rheinland-Pfalz insge-samt 114 Millionen Euro aus dem ESF. Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de zu finden.