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Dreyer: Mainz profitiert vom Europäischen Sozialfonds

Dreyer: Mainz profitiert vom Europäischen Sozialfonds

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09.08.2010

Dreyer: Mainz profitiert vom Europäischen Sozialfonds

"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.


"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.

"Der Europäische Sozialfonds leistet einen entscheidenden Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Land. Die Landesregierung arbeitet gemeinsam mit dem Europäi-schen Sozialfonds daran, den Menschen durch aktive Arbeitsmarktpolitik Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten zu bieten", erläuterte Dreyer die Bedeutung des ESF für das Land. Im Mittelpunkt stehe dabei die Qualifizierung von Menschen, um ihnen den Einstieg oder auch die Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Der ESF fördere aber auch Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebotes und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes.

Insgesamt profitierten zurzeit mehr als 36.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in mehr als 300 Projekten von der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Dabei setze die Landesregierung rund 18 Millionen Euro aus dem ESF ein. Malu Dreyer: "Nach den Sommerferien werden jedoch noch weitere Projekte an den Start gehen. Diese richten sich gezielt an alleinerziehende Frauen und Männer."

Der Europäische Sozialfonds fördert auch Projekte in Mainz. Einige dieser Projekte sind am Frauenbüro der Johannes Gutenberg-Universität angesiedelt und fördern junge Hochschulabsolventinnen beim Berufseinstieg, denn nach wie vor sind Frauen im wissenschaftlichen Spitzenbereich und in Führungspositionen stark unterrepräsentiert.

Das Projekt "Coaching-Center für Nachwuchswissenschaftlerinnen" zielt darauf ab, die Teilnehmenden auf ihrem gesamten wissenschaftlichen Berufsweg zu begleiten, zu unterstützen und zu beraten. Es wendet sich an Frauen, die überlegen, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen oder das bereits getan haben, an Wiedereinsteigerinnen in den Wissenschaftsbetrieb und an Nachwuchswissenschaftlerinnen, die sich außerfachliche Kompetenzen für ihren Karriereweg aneignen. Dazu erhalten junge Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Berufsweg beratende Unterstützung, Motivation und Förderung durch Weiterqualifikation. Durch das Projekt wird die fachliche Ausbildung der jungen Frauen ergänzt und es werden für die Berufswegeplanung wichtige Impulse gesetzt. Darüber hinaus wird die Vernetzung der Wissenschaftlerinnen untereinander unterstützt. Die Landesregierung fördert dieses Projekt mit rund 49.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Ganz ähnlich ausgerichtet ist das Mentoringprojekt "Edith-Heischkel-Programm - Mentoring in der Medizin der Johannes Gutenberg-Universität". Es richtet sich an promovierte Ärztinnen sowie promovierende und promovierte Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen, die im medizinischen Bereich tätig sind. Durch Mentoring, bei dem die Nachwuchswissenschaftlerinnen von ihren Mentorinnen über ein Jahr persönlich begleitet werden, Coaching und Networking werden die Wissenschaftlerinnen bei ihrer persönlichen Karriereplanung unterstützt. Um den beruflichen Aufstieg von hochqualifizierten Frauen in Forschung und Lehre zu fördern, fördert die Landesregierung das "Edith Heischkel-Pogramm" mit rund 31.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union. In der Förderperiode 2007-2013 erhält Rheinland-Pfalz insge-samt 114 Millionen Euro aus dem ESF. Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de zu finden.