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Dreyer: Metropolregion Rhein-Neckar profitiert vom Europäischen Sozialfonds

Dreyer: Metropolregion Rhein-Neckar profitiert vom Europäischen Sozialfonds

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12.08.2010

Dreyer: Metropolregion Rhein-Neckar profitiert vom Europäischen Sozialfonds

"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.


"Die Menschen in Rheinland-Pfalz profitieren von der Europäischen Union in vielfältiger Weise. Ganz konkret, in Euro und Cent nachrechenbar, geschieht das zum Beispiel dort, wo Projekte im Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden." Das erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.

"Der Europäische Sozialfonds leistet einen entscheidenden Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Land. Die Landesregierung arbeitet gemeinsam mit dem Europäi-schen Sozialfonds daran, den Menschen durch aktive Arbeitsmarktpolitik Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten zu bieten", erläuterte Dreyer die Bedeutung des ESF für das Land. Im Mittelpunkt stehe dabei die Qualifizierung von Menschen, um ihnen den Einstieg oder auch die Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Der ESF fördere aber auch Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebotes und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes.

Insgesamt profitierten zurzeit mehr als 36.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer in mehr als 300 Projekten von der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Dabei setze die Landesregierung rund 18 Millionen Euro aus dem ESF ein. Malu Dreyer: "Nach den Sommerferien werden jedoch noch weitere Projekte an den Start gehen. Diese richten sich gezielt an alleinerziehende Frauen und Männer."

Der Europäische Sozialfonds fördert auch Projekte in der Metropolregion Rhein-Neckar. Eines dieser Projekte ist die "Berufsvorbereitung in der Jugendstrafanstalt Schifferstadt" des Berufsfortbildungswerks Rheinland-Pfalz/Saarland. Das Projekt richtet sich an straffällige Jugendliche und dient der schulischen und beruflichen Förderung. Das Ziel des Projektes ist es, straffällige Jugendliche während ihrer Haftzeit entsprechend ihrem individuellen Bedarf so zu fördern, dass sie eine deutlich verbesserte Chance haben, nach der Entlassung einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Die Projektteilnehmenden, die keinen Hauptschulabschluss besitzen, können in den Bereichen Holz, Metall und Bau an einem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) teilnehmen, das durch hauptamtliche Lehrer der Berufsbildenden Schule Speyer durchgeführt wird. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Schüler ein dem Hauptschulabschluss entsprechendes Zeugnis. Straffällige, die den Hauptschulabschluss besitzen, können an einem Berufsgrundschuljahr (BGJ) teilnehmen, das eine berufliche Grundbildung vermittelt und bei erfolgreichem Abschluss auf entsprechende Ausbildungsberufe angerechnet werden kann. Die Landesregierung fördert dieses Projekt zur Arbeitsmarktintegration von straffälligen Jugendlichen mit rund 122.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union. In der Förderperiode 2007-2013 erhält Rheinland-Pfalz insgesamt 114 Millionen Euro aus dem ESF. Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de zu finden.