Direkt zur Servicenavigation . Direkt zum Inhalt . Direkt zur Navigation .
Zum Europäische Kommission, europäischer SozialfondsEuropäischer Sozialfonds Rheinland-PfalzLogo des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie  des Landes Rheinland-Pfalz
Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF stärkt den Arbeitsmarkt

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF stärkt den Arbeitsmarkt

< Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Der QualiScheck in Rheinland-Pfalz fördert lebenslanges Lernen
03.06.2015

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF stärkt den Arbeitsmarkt

"Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in Rheinland-Pfalz im Mai erneut gesunken. Damit hat Rheinland-Pfalz weiterhin die drittniedrigste Arbeitslosenquote unter den Ländern", unterstrichen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Mainz.


Insgesamt waren im Mai knapp 111.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 3.900 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,1 Prozent und sank gegenüber April um 0,2 Prozentpunkte. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote noch bei 5,3 Prozent.


„Zu dieser positiven Entwicklung im Land trägt auch die Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) bei“, so die Ministerpräsidentin und die Arbeitsministerin. In Rheinland-Pfalz eröffne der ESF durch Beratung, Weiterbildung und Qualifizierung jährlich rund 53.000 Menschen neue berufliche Perspektiven. Auch in der neuen Förderperiode bleibe der rheinland-pfälzische ESF ein gewichtiges und flexibles Förderinstrument.

Als Beispiel nannten Dreyer und Bätzing-Lichtenthäler neun vom ESF unterstützte Projekte des Ada-Lovelace-Mentoring-Netzwerkes für Frauen in Naturwissenschaft und Technik, die an Hochschulen in Rheinland-Pfalz angegliedert sind. Ziel ist es, das Interesse bei Schülerinnen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu wecken und konkrete Hilfestellung bei der Studien- und Berufsorientierung zu bieten. So gibt es innerhalb der Projekte die drei Schwerpunkte Studium, Ausbildung und Diversity, die etwa eine Begleitung von Schülerinnen durch Mentorinnen, Projekttage und Workshops zu MINT-Themen oder die Unterstützung von Studentinnen im MINT-Bereich beim Übergang vom Studium zum Beruf beinhalten. „Im Schwerpunkt Diversity werden individuelle Maßnahmen und Angebote speziell für Schülerinnen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Familien angeboten“, unterstrich die Arbeitsministerin.

Die „Zentrale Koordinierungsstelle“ des Netzwerks an der Universität Koblenz -Landau koordiniert das rheinland-pfalzweite Gesamtprojekt und entwickelt die Gesamtstrategie weiter. Aktuell haben die Projektstandorte zum 200-jährigen Geburtstag der Namensgeberin und Wissenschaftlerin Ada Lovelace die Reihe „Ada trifft…“ entwickelt. Hierzu wird es von Juni bis Dezember an verschiedenen Standorten Veranstaltungen, Workshops und Vorträge geben, die Einblicke in die spannende Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Verantwortlich für die Durchführung der Veranstaltungen im Rahmen der „Ada trifft…-Reihe“ sind in diesem Jahr die folgenden Projektstandorte: Universität Koblenz-Landau, Hochschule Koblenz, Technische Universität Kaiserslautern, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hochschule Trier und Universität Trier.

Die Projekte werden mit rund 379.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Darüber hinaus beteiligen sich das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) mit 170.000 Euro und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) mit 178.000 Euro an dem Projekt.

Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz gibt es unter www.esf.rlp.de.
Informationen zur „Ada trifft…“-Reihe unter www.ada-lovelace.com/ada-trifft/.