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Langner: Europäischer Sozialfonds ist zentraler Pfeiler der Arbeitsmarktpolitik des Landes

Langner: Europäischer Sozialfonds ist zentraler Pfeiler der Arbeitsmarktpolitik des Landes

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17.11.2015

Langner: Europäischer Sozialfonds ist zentraler Pfeiler der Arbeitsmarktpolitik des Landes

"Der arbeitsmarktpolitische Erfolg ist ohne den Einsatz der Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und den damit in Zusammenhang stehenden Arbeitsmarktmitteln des Landes nicht denkbar. Der ESF wird daher auch in dieser Förderperiode ein zentraler Pfeiler der Arbeitsmarktpolitik des Landes sein“, erklärte Arbeitsstaatssekretär David Langner anlässlich der ESF-Jahreskonferenz in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz.


Mit seiner Vielzahl von Förderansätzen, die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind, trage der Europäische Sozialfonds (ESF) dazu bei, dass dem Bedarf an Fachkräften in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft Rechnung getragen werden könne. Während derzeitige Fachkräfteengpässe noch weitgehend konjunkturell bedingt sind und sich auf bestimmte Branchen und Regionen konzentrieren, ist künftig aufgrund der demografischen Entwicklung davon auszugehen, dass es insgesamt schwieriger werden wird, den Bedarf an Fachkräften zu decken. Es müsse deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig angesetzt werden, betonte Langner. Aus diesem Grund hat die Landesregierung gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern - insbesondere den Unternehmensverbänden, Gewerkschaften, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und der Bundesagentur für Arbeit - die ‚“Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz“ entwickelt.

„Die Strategie nimmt sich des Themas umfassend an und deckt alle relevanten Bereiche ab – von der Nachwuchssicherung über die Erschließung bislang ungenutzter Potentiale und den Erhalt vorhandener Kompetenzen in den Betrieben bis hin zur Attraktivität der rheinland-pfälzischen Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte“, so der Staatssekretär. Die vollständige Umsetzung der Fachkräftestrategie mit ihrer Vielzahl von Zielen und Vorhaben wird erst durch die ESF-geförderten Projekte ermöglicht.

Die ESF-Jahreskonferenz 2015 verbindet die aktuelle Fachkräftestrategie der Landesregierung mit den Förderansätzen des rheinland-pfälzischen Operationellen Programms für die ESF-Förderperiode 2014-2020, welche zum Januar 2015 in die Umsetzung gegangen ist.

In Workshops wurden während der Jahreskonferenz die Inhalte der Schwerpunkte zur Sicherung des Fachkräftebedarfs dargestellt. Projektträger, Wirtschafts- und Sozialpartner, sowie Arbeitsmarktakteure, diskutierten auf dem alljährlichen Treffen über die inhaltlichen Rahmenbedingungen für die Fortentwicklung der Fachkräftestrategie und tauschten die im Rahmen der aktuellen Projektumsetzung gemachten Erfahrungen aus. Zu den Schwerpunktthemen zählten die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und unversorgten Jugendlichen, die Integration von Flüchtlingen in den rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

„Die Arbeitslosenquote ist derzeit auf dem tiefsten Stand seit Jahren. Dieser Erfolg der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktpolitik ist auch dem Einsatz der Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds in Höhe von 109 Millionen Euro zu verdanken“, erklärte David Langner abschließend.