Direkt zur Servicenavigation . Direkt zum Inhalt . Direkt zur Navigation .
Zum Europäische Kommission, europäischer SozialfondsEuropäischer Sozialfonds Rheinland-PfalzLogo des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie  des Landes Rheinland-Pfalz
Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Tiefster Stand seit Jahren

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Tiefster Stand seit Jahren

< Langner: Europäischer Sozialfonds ist zentraler Pfeiler der Arbeitsmarktpolitik des Landes
02.12.2015

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Tiefster Stand seit Jahren

„Die Arbeitslosenquote ist derzeit auf dem tiefsten Stand seit Jahren und die Situation am Arbeitsmarkt ist auch im November in Rheinland-Pfalz stabil geblieben“, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute in Mainz mit.


Danach waren im November 105.209 Menschen in Rheinland-Pfalz arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat bei 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie noch 5,0 Prozent.

„Zu der guten Arbeitsmarktlage trägt auch der Europäische Sozialfonds (ESF) mit seiner Vielzahl von zielgruppenspezifischen Förderansätzen bei, so dass dem Bedarf an Fachkräften in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft Rechnung getragen werden kann. Dafür stehen in der laufenden Förderperiode 2014-2020 aus dem ESF Fördermittel in Höhe von 109 Millionen zur Verfügung“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Förderansätze sind systematisch eingebunden in die Landesstrategie zur Fachkräftesicherung, zu der die Partner des Ovalen Tischs der Ministerpräsidentin am 20. November eine Zwischenbilanz gezogen haben. „Im Rahmen der Zwischenbilanz wurden alle 128 Vorhaben, die bis Ende 2015 umgesetzt werden sollten, überprüft und festgestellt, wo noch Handlungsbedarf besteht. Dabei hatten sich alle Partner sehr zufrieden gezeigt, wie weit man mit den gemeinsamen Anstrengungen gekommen ist“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Einige der zentralen Vorhaben der Fachkräftestrategie konnten und können wir nur mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds umsetzen“, betonte Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. Hierzu gehörten beispielsweise Vorhaben aus dem Handlungsfeld ‚Nachwuchs sichern‘, die auf eine bessere Berufsorientierung oder die gelungene Vorbereitung auf Ausbildung abzielen. Doch auch die vereinbarten Vorhaben zur Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen, zur stärkeren Verbreitung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement oder zur Förderung der Weiterbildung wären ohne den ESF nicht umsetzbar gewesen“, so die Arbeitsministerin.

Mit insgesamt über 200 Vorhaben, die bis Ende 2017 umgesetzt werden sollen, ist die Fachkräftestrategie des Landes eine der bundesweit umfassendsten. Zugleich zeichnet sich die Strategie durch die enge und verbindliche Zusammenarbeit aller Partner aus. „Wir haben uns auf eine ehrliche Überprüfung unserer teils sehr ehrgeizigen Vorhaben verständigt. Es war deshalb auch keineswegs klar, wie die Zwischenbilanz genau aussehen würde. Erfreulicher Weise konnten wir aber feststellen, dass wir dank des hohen Engagements aller Partner und der zielgerichtet eingesetzten ESF-Mittel auf einem sehr guten Weg sind“, ergänzte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de zu finden.