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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Neues Aufrufverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte startet

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Neues Aufrufverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte startet

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01.03.2016

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Neues Aufrufverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte startet

„Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz ist in einer soliden Verfassung und die Zeichen stehen 2016 weiter auf Aufschwung“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.


Danach ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Rheinland-Pfalz im Februar auf 120.261 Menschen gesunken. Insgesamt waren damit 842 weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 3.076 weniger Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag im Februar 2016 bei 5,5 Prozent.

Die Landesregierung will die Chancen der Menschen auf einen guten Arbeitsplatz erhöhen und die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Landes als Wirtschaftsstandort weiter stärken. „Dazu haben wir ein neues Aufrufverfahren für arbeitsmarktpolitische Projekte gestartet, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2016 beginnen können und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes gefördert werden", teilte die Ministerpräsidentin mit. 

Dieser Aufruf richtet sich an Träger, die Projektideen im Bereich der Jugendförderung sowie der Altenpflegehilfe umsetzen möchten. Gefördert werden beispielsweise Projekte zur nachhaltigen beruflichen Integration von Jugendlichen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sowie Projekte, die auf eine Ausbildung mit einem staatlichen Abschluss in der Altenpflegehilfe vorbereiten.

Der Förderansatz „Jobfux“ beispielsweise unterstützt Schülerinnen und Schüler an rheinland-pfälzischen Schulen mit dem Abschluss „Berufsreife“ dabei, den Einstieg in ein qualifiziertes Berufsleben zu bewältigen. Hierzu begleiten und betreuen die „Jobfüxe“, Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl.

Der Förderansatz „Jugendscout“ zielt darauf ab, die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen unter 25 Jahren zu verbessern, die wegen sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beruf haben. Es handelt sich dabei vor allem um Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit abgebrochener Ausbildung. Die aufsuchende Arbeit der Jugendscouts zielt darauf ab, den Zugang der Jugendlichen zu Aktivierungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten zu unterstützen und zu erleichtern.

„Neben der Schaffung von guten Beschäftigungsbedingungen ist der Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung eine zentrale Säule der Fachkräftesicherungsmaßnahmen des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums“, so Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Vor allem im Bereich der Altenpflege, in dem dringend Fachkräfte benötigt werden, sind diese Maßnahmen weiterhin unverzichtbar.“ Im Rahmen von ESF-Projekten werden arbeitslose und/oder nicht erwerbstätige Langzeitleistungsbeziehende aus dem SGB II-Bereich in Vorqualifizierungsmaßnahmen auf eine Altenpflegehilfeausbildung vorbereitet. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium ein spezielles Curriculum entwickelt, welches die Teilnehmenden im theoretischen Unterricht und in der praktischen Tätigkeit in Einrichtungen der Altenhilfe qualifiziert. Nach dem erfolgreichen Bestehen dieser einjährigen Qualifizierungsmaßnahme sind die Aufnahmevoraussetzungen für die Aufnahme einer Altenpflegehilfeausbildung an einer staatlichen Fachschule für Altenpflege erfüllt. Absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese einjährige Ausbildung ebenfalls erfolgreich, besteht sogar die Möglichkeit, in das zweite Ausbildungsjahr zur Altenpflegefachkraft einzusteigen.

Interessierte Projektträger können ihre Projekte bis zum 4. März 2016 anmelden. Alle Dokumente und weitere Informationen dazu sind auf der Seite des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz unter www.esf.rlp.de abrufbar.