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Vom Europäischen Sozialfonds (ESF) profitieren die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz unmittelbar

Vom Europäischen Sozialfonds (ESF) profitieren die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz unmittelbar

< Bätzing-Lichtenthäler: Rheinland-Pfalz fördert die grenzüberschreitende Arbeitsmarktpolitik in der Großregion
12.05.2016

Vom Europäischen Sozialfonds (ESF) profitieren die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz unmittelbar

„Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste Beschäftigungsinstrument der Europäischen Union. Dank ESF-geförderter Projekte erhalten rund 53.000 Menschen pro Jahr neue berufliche Perspektiven durch Beratung, Weiterbildung und Qualifizierung“, erklärte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Europawoche.


Die Vielfalt der Fördermöglichkeiten durch den ESF sei groß, so die Ministerin, und verwies auf verschiedene Projektinhalte.

Das Projekt „Fit in Europe“ beispielsweise ermöglicht jungen Erwachsenen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein fünftägiges Training bereitet sie auf ein vierwöchiges Schnupperpraktikum im Ausland vor. Die Praktika finden in Marseille (Frankreich) und León (Spanien) statt. Nach Abschluss des Auslandsaufenthaltes werden anhand der Erfahrungen Strategien für die berufliche und persönliche Planung abgeleitet. Teilnehmende erhalten ein „Fit in Europe“-Zertifikat, ein Praktikumszeugnis und den Europass Mobilität.

Das Projekt „Mobilität 2016 fair gestalten“ berät und qualifiziert mobile Beschäftigte/Wanderarbeiter aus mittel- und südosteuropäischen Ländern – insbesondere aus Bulgarien, Rumänien und Ungarn – in verschiedenen Branchen wie Bauwirtschaft, Landwirtschaft oder Transportwesen. Mit dem Projekt sollen die Entwicklungs- und Teilhabechancen dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert werden. Die Zielgruppe lernt, individuelle und kollektive Handlungsspielräume besser zu erkennen und zu nutzen.

„Der ESF ist ein hervorragendes Beispiel für die soziale Dimension der europäischen Integration“, betonte Bätzing-Lichtenthäler. Mit ihm werden bewährte Fördermaßnahmen – zum Beispiel zur Qualifizierung und Integration sozial Benachteiligter, zur Verbesserung des Übergangs von Schule und Beruf, zur Prävention von Schulabbrüchen oder zur Weiterqualifizierung von Beschäftigten – fortgeführt. „Der ESF steht den Mitgliedstaaten und Regionen zur Verfügung, wenn es darum geht, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Ausbildungsmaßnahmen zu fördern. Durch diese Hilfe profitieren die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar“, sagte die Arbeitsministerin.

Bislang werden 228 Projekte in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 gefördert: Davon beginnen 171 Projekte im ersten Halbjahr 2016. Für die zweite Jahreshälfte sind 31 Jobfux-Projekte, 21 Projekte im Förderansatz „Jugendscout“ und drei Projekte im Förderansatz „Vorbereitung auf die Altenpflegehilfeausbildung“ geplant. Die Gesamtkosten der laufenden Projekte betragen rund 32,7 Millionen Euro. Davon werden alleine knapp 14,9 Millionen Euro durch den ESF gefördert, insgesamt fünf Millionen Euro trägt das Land Rheinland-Pfalz zur Projektförderung bei.

Die Europawoche in Deutschland ist eine Gemeinschaftsaktion des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des Bundes und der Bundesländer. Sie findet in diesem Jahr vom 30. April bis 9. Mai 2016 statt.

Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz sind auf der Webseite www.esf.rlp.de. verfügbar.