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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF-Programm erhöht Beschäftigungsfähigkeit

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF-Programm erhöht Beschäftigungsfähigkeit

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28.07.2016

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF-Programm erhöht Beschäftigungsfähigkeit

„Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz kann weiterhin als robust eingestuft werden, auch wenn im Juli die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen saisonbedingt leicht angestiegen ist“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.


Insgesamt waren im Juli 110.152 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 3.000 mehr Menschen als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,0 Prozent. Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, im Juli des Vorjahres bei 5,1 Prozent.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Die Ziele der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktpolitik sind klar umrissen. Sie setzen auf die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Unterstützung der Unternehmen bei der Schaffung von neuen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und die Eröffnung des Zugangs in den Arbeitsmarkt für Arbeitslose durch Qualifizierung, Beratung und Betreuung. Dabei wird die Arbeit der Landesregierung wesentlich durch die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.“

„Durch den Einsatz der ESF-Fördermittel können wir mit individuell angelegten Strategien auch Zielgruppen erreichen, die weit entfernt vom Arbeitsmarkt und besonders benachteiligt sind“, so Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Unabhängige Untersuchungen belegen, dass mit einer intensiven, beschäftigungsorientierten und ganzheitlichen Betreuung auch Arbeitslose in problematischen Lebenslagen wirkungsvoll unterstützt werden können. Deshalb hat Rheinland-Pfalz mit dem ESF-Förderansatz ‚Perspektiven eröffnen‘ ein Programm eingeführt, das einen ausgeprägten innovativen Charakter besitzt“, erklärte die Ministerin weiter. Ziel sei es, die Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen zu erhöhen. Damit sollen mittel- bis langfristig auch die Chancen auf eine Vermittlung in Arbeit erhöht und das Armutsrisiko vermindert werden.

Das Programm ist zum 1.1.2015 mit 50 Projekten gestartet. Rund 2.000 arbeitslose Menschen im Langzeitleistungsbezug konnten im letzten Jahr gefördert werden. „Als ein vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass bei etwa einem Drittel der Teilnehmenden eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit festzustellen war“, erklärte die Arbeitsministerin. Für die aktuell laufenden 45 Projekte im Jahr 2016 werden aus Mitteln des ESF insgesamt 3,8 Millionen Euro bereitgestellt.