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Europa in meiner Region: Tag der offenen Tür im ESF-Projekt „JUWEL“ in Montabaur

Europa in meiner Region: Tag der offenen Tür im ESF-Projekt „JUWEL“ in Montabaur

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23.06.2017

Europa in meiner Region: Tag der offenen Tür im ESF-Projekt „JUWEL“ in Montabaur

Im Rahmen der Aktion „Europa in meiner Region“ veranstaltete das ESF-Projekt „JUWEL“ heute einen Tag der offenen Tür in Montabaur und feierte sein 10jähriges Bestehen als „JUWELäum“. „Interessierte Bürgerinnen und Bürger können in Montabaur einen Einblick in ein Projekt erhalten, das für mehr sozialen Zusammenhalt sorgt, indem es jungen Menschen eine bessere Chance zur beruflichen und sozialen Integration bietet“, begrüßte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Aktion.


Im Rahmen der Aktion „Europa in meiner Region“ veranstaltete das ESF-Projekt „JUWEL“ heute einen Tag der offenen Tür in Montabaur und feierte sein 10jähriges Bestehen als „JUWELäum“. „Interessierte Bürgerinnen und Bürger können in Montabaur einen Einblick in ein Projekt erhalten, das für mehr sozialen Zusammenhalt sorgt, indem es jungen Menschen eine bessere Chance zur beruflichen und sozialen Integration bietet“, begrüßte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Aktion.

Das Projekt „JUWEL – Jugendliche und junge Alleinerziehende auf dem Weg zur Integration in den Landkreisen Rhein-Lahn und Westerwald“ der GFBI Reckmann & Sorger GbR ist eine Anlaufstelle für junge Menschen an den Standorten Bad Ems, Diez und Montabaur. JUWEL stellt als berufsintegratives Konzept für arbeitslose und ausbildungsplatzsuchende Jugendliche den Menschen in seiner Vielfältigkeit in den Mittelpunkt. Ziel ist, die Ausbildungsreife und Ausbildungsfähigkeit der 232 teilnehmenden Jugendlichen zu erhöhen. Das Projekt hat ein Volumen von 1.805.000 Euro und wird mit 280.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds sowie 280.000 Euro aus Landesmitteln kofinanziert.

Bätzing-Lichtenthäler: „Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Wir haben die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Ländervergleich. Grundsätzlich sind auch die Rahmenbedingungen auf dem Ausbildungsmarkt günstiger geworden. Dennoch benötigen vor allem diejenigen Jugendlichen, die den Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung nicht problemlos schaffen, weil sie zum Teil individuell oder sozial benachteiligt sind, unsere gezielte Unterstützung. So können auch das Armutsrisiko und die Gefahr des gesellschaftlichen Ausschlusses für diese Gruppe deutlich reduziert werden. Nicht zuletzt ist das Projekt auch ein Beitrag zur Fachkräftesicherung.“

Hier setzt das Projekt „JUWEL“ mit den Leitbildern „alles aus einer Hand“ und „alles unter einem Dach“ gezielt an. Das ganzheitliche Angebot beinhaltet Konflikt- und Krisenintervention, setzt auf langfristige und individuelle Beratung, ermöglicht aufsuchende Integrationsarbeit, bietet Unterstützung bei der beruflichen Findung und Lebenswegplanung und hilft wenn notwendig auch durch beratungsintensives Einzelfall-Management weiter. Die Eigenverantwortung und selbständiges selbstwirksames Handeln der Jugendlichen werden gefördert.

An der Aktion ‚Europa in meiner Region‘ beteiligten sich EU-geförderte Projekte, um zu zeigen, was mit EU-Geldern vor der Haustür bewegt wird. „Ich freue mich, dass europaweit hunderte Projekte bei der Aktion mitmachen, die es ohne den Europäischen Sozialfonds oder andere Fördertöpfe gar nicht geben würde“, so die Ministerin. Die Steckbriefe der an der Aktion „Europa in meiner Region“ teilnehmenden rheinland-pfälzischen Projekte finden Sie auf der Webseite www.die-strukturfonds.de. Weiterführende Informationen zum Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz und zum Projekt „JUWEL“ erhalten Sie unter www.esf.rlp.de und www.projekt-juwel.de.