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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Jobfüxe unterstützen Jugendliche beim Übergang in Ausbildung

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Jobfüxe unterstützen Jugendliche beim Übergang in Ausbildung

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31.08.2017

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Jobfüxe unterstützen Jugendliche beim Übergang in Ausbildung

„Wir freuen uns, dass entgegen den Erwartungen und der üblichen saisonalen Entwicklung die Arbeitslosenquote im August in Rheinland-Pfalz erneut auf ein Rekordtief von 4,8 Prozent gesunken ist und sich somit auf dem Niveau des Monats Mai bewegt", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Mainz.


„Wir freuen uns, dass entgegen den Erwartungen und der üblichen saisonalen Entwicklung die Arbeitslosenquote im August in Rheinland-Pfalz erneut auf ein Rekordtief von 4,8 Prozent gesunken ist und sich somit auf dem Niveau des Monats Mai bewegt", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Mainz.

In Rheinland-Pfalz waren im August 106.165 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 1.774 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,8 Prozent und ist gegenüber Juli um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 5,2 Prozent.

„Für viele junge Menschen ist der Beginn des Ausbildungsjahres der Startschuss für einen neuen Lebensabschnitt. Auch wenn die Ausbildungsplatzsuche bei dem größten Teil der Jugendlichen problemlos verlaufen ist, so zeigt sich doch immer wieder, dass der erfolgreiche Übergang von der Schule in Ausbildung nicht für alle Jugendlichen ein Selbstläufer ist“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Ein wesentliches Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung sei es daher, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, den Einstieg in ein qualifiziertes Berufsleben zu bewältigen, so die Ministerpräsidentin und die Arbeitsministerin. Die beiden Politikerinnen wiesen in diesem Zusammenhang auf den ESF-Förderansatz „Jobfux“ hin. Die Jobfüxe haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler in rheinland-pfälzischen Schulen mit Abschluss „Berufsreife“, in der Regel sind dies Realschulen plus, beim Übergang in Ausbildung unterstützend zu begleiten.

Bätzing-Lichtenthäler: „In vielen Fällen ist die Unterstützung der Jobfüxe entscheidend für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Die Jobfüxe erarbeiten zum Beispiel mit den Schülerinnen und Schülern berufsrelevante Informationen, führen Einzelfallberatungen durch, helfen bei der Suche nach Praktika und bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, trainieren Vorstellungsgespräche und unterstützen sie in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bei der Suche nach Ausbildungsstellen. Sie sind dabei auch Ansprechpartner für die Betriebe und Kammern.“

In diesem Sommer haben in Rheinland-Pfalz 29 Jobfüxe ihre Arbeit aufgenommen beziehungsweise fortgesetzt. Die einzelnen Projekte werden in Trägerschaft von kommunalen Gebietskörperschaften und Schulzweckverbänden umgesetzt, die den Jobfüxen auch geeignete Büroräume an den Schulen zur Verfügung stellen, damit ein direkter Zugang der Schülerinnen und Schüler möglich ist. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie geht davon aus, dass rund 2.500 Schülerinnen und Schüler die Angebote der Jobfüxe annehmen werden. Die 29 Projekte werden mit insgesamt rund 681.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, 272.000 Euro aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes sowie 351.000 Euro aus kommunalen Mitteln gefördert.

Weitere Informationen über den ESF in Rheinland-Pfalz erhalten Sie unter www.esf.rlp.de .