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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Europäischer Sozialfonds hilft, Menschen in Arbeit zu bringen

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Europäischer Sozialfonds hilft, Menschen in Arbeit zu bringen

< Innovatives „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ für Langzeitleistungsbeziehende
31.01.2018

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Europäischer Sozialfonds hilft, Menschen in Arbeit zu bringen


Im Januar 2018 waren in Rheinland-Pfalz 107.665 Menschen arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren 8.949 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat, allerdings 10.831 weniger als im Januar 2017. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

„Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar ist eine saisonbedingte Entwicklung, wie wir sie jedes Jahr verzeichnen. Sie betrifft vor allem die Außenberufe. Insgesamt ist die Arbeitsmarktsituation in Rheinland-Pfalz weiterhin sehr positiv. Unabhängig davon setzen wir mit der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) alles daran, dass auch in Zukunft viele Menschen im Land ihre Arbeitsmarktchancen verbessern“, unterstrichen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Bätzing-Lichtenthäler wies außerdem darauf hin, dass seit dem 24. Januar 2018 Vorschläge für arbeitsmarktpolitische Projekte eingereicht werden können, die aus dem Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz gefördert werden können.

Danach können Vorschläge für Projekte eingereicht werden, die

- arbeitslose und beziehungsweise oder nicht erwerbstätige Langzeitleistungsbeziehende auf eine Altenpflegehilfeausbildung vorbereiten,

- Schülerinnen und Schüler in rheinland-pfälzischen Schulen mit Abschluss „Berufsreife“ beim Übergang von Schule und Beruf, insbesondere beim nahtlosen Übergang in Ausbildung unterstützend begleiten (Jobfux) oder

- arbeitslose und beziehungsweise oder nicht erwerbstätige Jugendliche unter 25 Jahren vor Ort erreichen und den Zugang zu angemessenen Aktivierungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten erleichtern (Jugendscout). Der Schwerpunkt der Arbeit soll dabei in der beruflichen und sozialen Integration von Jugendlichen liegen, die wegen sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beruf haben.

„Die drei Förderansätze Jobfux, Jugendscout und Vorbereitung auf die Altenpflegehilfeausbildung reihen sich in unsere Maßnahmen zur Fachkräftesicherung ein. Eine wichtige Stellschraube ist der möglichst reibungslose Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Die Jugendlichen an dieser entscheidenden Schwelle zu unterstützen, hat für die Landesregierung höchste Priorität – genauso wie die Fachkräftesicherung in der Altenpflege“, betonte Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Die Projekte können mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert werden. Bei den Jugendscouts und Jobfüxen können zusätzlich bis zu 20 Prozent der pauschalierten Kosten aus arbeitsmarktpolitischen Landesmitteln gefördert werden. Die Frist für Projektanmeldungen endet am 23. Februar 2018. Die Projekte sollen im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2018 beginnen.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren sowie über die ESF-Förderung in Rheinland-Pfalz finden Sie auf der ESF-Webseite www.esf.rlp.de