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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitslosigkeit sinkt auch im November – Wintermonate für berufliche Weiterbildung nutzen

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitslosigkeit sinkt auch im November – Wintermonate für berufliche Weiterbildung nutzen

< Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitsmarktstrategie wird weiterhin konsequent umgesetzt
29.11.2018 15:39 Alter: 10 days

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitslosigkeit sinkt auch im November – Wintermonate für berufliche Weiterbildung nutzen


Im November waren in Rheinland-Pfalz rund 90.900 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen im Land im Vergleich zum Vormonat gesunken. Insgesamt waren 1.115 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Oktober. Das sind rund 6.200 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als noch im November des vergangenen Jahres.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer warb bei Unternehmen und Beschäftigten dafür, die Wintermonate zur beruflichen Weiterbildung zu nutzen. Gerade im Baugewerbe, in der Tourismusbranche und in den grünen Berufen biete es sich an, die Winterpause für die Qualifizierung von Beschäftigten zu nutzen, statt sie vorübergehend freizustellen. „Berufliche Weiterbildung ist die Grundlage dafür, dass Fachkräfte auf dem neuesten Stand sind: Sie sichert ihre Beschäftigungsfähigkeit und schafft durch eine Höherqualifizierung die Voraussetzung für einen beruflichen Aufstieg. Gleichzeitig trägt berufliche Weiterbildung entscheidend dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auch zu erhalten“, so die Ministerpräsidentin.

Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler wies ergänzend darauf hin, dass die Landesregierung und der Europäische Sozialfonds (ESF) mit dem Weiterbildungsgutschein QualiScheck eine attraktive Förderung anbieten: Wer selbst aktiv wird und sich weiterbildet, kann durch einen Zuschuss aus Landesmitteln und dem (ESF) unterstützt werden. Das Arbeitsministerium fördert mit dem QualiScheck die Teilnahme von Beschäftigten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen durch eine Erstattung von 60 Prozent der Weiterbildungskosten.

„Unser Ziel ist es, einen zusätzlichen Anreiz für Beschäftigte zu setzen, sich beruflich weiterzubilden, um mit den Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt Schritt halten zu können und neue berufliche Perspektiven zu erschließen“, so Bätzing-Lichtenthäler. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung leiste Rheinland-Pfalz damit nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie zur Fachkräftesicherung.

Für Fragen zum QualiScheck steht die kostenfreie Servicenummer 0800/5 888 432 montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen zum QualiScheck erhalten gibt es auf der Webseite www.qualischeck.rlp.de.