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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Integration von langzeitarbeitslosen Menschen besonders im Fokus

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Integration von langzeitarbeitslosen Menschen besonders im Fokus

< Arbeitslosigkeit sinkt erneut unter 100.000 – Dreyer und Bätzing-Lichtenthäler werben für berufliche Weiterbildung
30.09.2019 11:06 Alter: 48 days

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Integration von langzeitarbeitslosen Menschen besonders im Fokus


Die Arbeitslosigkeit ist in Rheinland-Pfalz im September weiter gesunken. Darauf haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen hingewiesen. Danach waren im September im Land 95.480 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4.104 weniger als im August. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie ebenfalls bei 4,2 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz ist weiterhin in einer guten Verfassung. Zugleich zeigt sich aber auch, dass die Dynamik am Arbeitsmarkt etwas nachlässt und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften rückläufig ist. Es ist daher unverändert wichtig, die arbeitsmarktpolitische Strategie der Landesregierung konsequent umzusetzen. Das heißt konkret, dass wir mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) auch zukünftig die Arbeitskräfte und Unternehmen im Land bei der Anpassung an den demografischen und technologischen Wandel unterstützen. Wir fördern die soziale Inklusion von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen und investieren weiterhin in Bildung, Ausbildung, berufliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bätzing-Lichtenthäler kündigte in diesem Zusammenhang an, dass zu Beginn des nächsten Jahres 170 ESF-Projekte starten werden, die im Rahmen eines im Sommer 2019 veröffentlichten Aufrufverfahrens ausgewählt wurden und nun für eine Förderung durch den ESF vorgesehen sind. Dabei handelt es sich unter anderem um Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen, zur Verringerung und Verhütung des vorzeitigen Schulabbruchs, zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen sowie um Maßnahmen, das Bildungssystem kompatibler für den Arbeitsmarkt zu gestalten. Dies gelingt zum Beispiel, indem insbesondere Schülerinnen für MINT-Berufe (Mathematik Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistert werden sollen oder durch die Einführung berufsbegleitender Studiengänge.

Ziel der Landesregierung ist es, eine flächendeckende Grundlage für die arbeitsmarktpolitische Versorgung von besonders weit vom Arbeitsmarkt entfernten Menschen zu sichern. Mit der Kombination der beiden ESF-Förderansätze „Perspektiven eröffnen“ und „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ kann dieses Ziel auch im Jahr 2020 erreicht werden.

„Besonders erfreulich ist, dass der erste Aufruf für den ebenfalls dieser Integrationskette zugehörigen neuen Förderansatz „Frauen aktiv in die Zukunft“ auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist und wir 27 Projektanmeldungen für eine Förderung vorsehen können. Zielgruppe sind langzeitleistungsbeziehende Frauen und Frauen im Kontext von Fluchtmigration, die einen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. Die Projekte gehen auf die regionalen Bedarfe und die spezifische Ausgangslage der Frauen ein. Mittels Beratung, Coaching und Qualifizierung wird ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöht. Damit gelingt es uns, die ineinandergreifenden Angebote weiter auszubauen“, so die Arbeitsministerin.