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Durch Weiterbildung Kompetenzen in der digitalen Arbeitswelt fortentwickeln

Durch Weiterbildung Kompetenzen in der digitalen Arbeitswelt fortentwickeln

< Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Integration von langzeitarbeitslosen Menschen besonders im Fokus
16.10.2019 14:04 Alter: 32 days

Durch Weiterbildung Kompetenzen in der digitalen Arbeitswelt fortentwickeln


„Die Weiterbildungssituation von Einzelpersonen und Unternehmen zu verbessern sowie alle Erwerbstätigen durch Beratung und finanzielle Förderung zu unterstützen, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der digitalen Arbeitswelt zu erhalten, anzupassen und fortzuentwickeln, ist unser Ziel. Damit stärken wir nicht zuletzt auch die Fachkräftesituation in unserem Land“, erklärte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Der digitale und demografische Wandel stellt das deutsche Wirtschafts- und Sozialmodell vor neue Herausforderungen: Arbeitsabläufe und Anforderungen ändern sich, neue Arbeitsplätze entstehen. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten dabei das Qualifizierungschancengesetz des Bundes und der Förderansatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) QualiScheck für eine zukunftsgerechte Antwort auf die Herausforderungen bieten, war Thema der Informationsveranstaltung, an der Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Heidrun Schulz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz / Saarland und Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland teilnahmen.

Im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist das vom Bund verabschiedete Qualifizierungschancengesetz zum Jahresbeginn in Kraft getreten. Kernelement ist der Ausbau der geförderten Weiterbildungsmöglichkeiten, wie Verbesserung der Förderleistungen und Ausbau der Qualifizierungsberatung von Beschäftigten unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße.

„Vor dem Hintergrund der technologischen und demografischen Entwicklung ist sowohl für Unternehmen wie auch für Beschäftigte die Weiterbildung ein zentrales Thema. Kenntniserhalt, -erweiterung und -aktualisierung sind dabei nur einige Themen einer nachhaltigen Qualifizierungsstrategie, die für die Arbeitgeber und die Arbeitnehmerseite zukunftsweisend sein werden. Mit dem Qualifizierungschancengesetz haben wir ein Instrument, welches den Beratungsauftrag der Agentur für Arbeit sowie Jobcenter in diesem Sinne stärkt“, so Schulz.

„Das Qualifizierungschancengesetz ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um betriebliche Veränderungsprozesse so zu gestalten, dass Beschäftigung im Betrieb erhalten wird. Wenn alle betrieblichen Akteure die Möglichkeiten aktiv nutzen, kann das Förderinstrument zu einem echten Gestaltungselement von betrieblicher Veränderung werden! Für Betriebs- und Personalrätinnen und -räte ist Hintergrundwissen zum Qualifizierungschancengesetz sehr wichtiges Handwerkszeug, um die gesetzliche Mitbestimmung bei der Qualifizierung von Beschäftigten und Beschäftigungssicherung effektiv zu ermöglichen und zu gestalten“, führte Muscheid aus.

„Auch wir als Land unterstützen den Zugang zu lebenslangem Lernen. Für viele Beschäftigte sind mit dem digitalen Wandel zum Teil tiefgreifende Veränderungen verbunden. Mit dem ESF-Förderansatz QualiScheck fördern wir seit vielen Jahren berufsbezogene Weiterbildungsmaßnahmen, die der Verbesserung der Fach-, Methoden- oder Sozialkompetenz dienen. Damit tragen wir dazu bei, dass gute Qualifikation nicht vom technischen Fortschritt entwertet wird. Wir müssen aus technologischem Wandel sozialen Fortschritt machen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Der QualiScheck unterstützt die Finanzierung von Weiterbildung. Mit dem QualiScheck können Antragssteller unter anderem einmal pro Jahr 60 Prozent beziehungsweise bis zu maximal 600 Euro der entstandenen Weiterbildungskosten erhalten. Weiterführende Informationen zum Projekt QualiScheck in Rheinland-Pfalz erhalten Sie auf der Internetseite des ESF.