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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitslosigkeit steigt auch im Mai weiter an - Präsenzmaßnahmen in arbeitsmarktpolitischen Projekten wieder mögli


Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin auf den rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt aus. Im Mai ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer deutlich gestiegen. Der Anstieg betrifft alle Personengruppen.
Danach waren in Rheinland-Pfalz 125.057 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 7.686 mehr als im April und 29.164 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent. „Die Corona-Pandemie hat die Situation auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt binnen weniger Wochen komplett verändert. Die saisonal übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt findet nicht statt und kann daher die negative Entwicklung nicht bremsen. Trotz der Lockerungen bei den Corona-Bekämpfungsmaßnahmen, die in den zurückliegenden Wochen bereits ermöglicht worden sind beziehungsweise in naher Zukunft anstehen, ist das Wirtschaftsleben in Rheinland-Pfalz noch gedrosselt. Dies wirkt sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte, dass gerade unter den aktuellen Umständen die zielgerichtete Arbeitsmarktpolitik des Landes an Bedeutung gewinnt. Sie wies darauf hin, dass seit Mitte Mai wieder Präsenzmaßnahmen in arbeitsmarktpolitischen Projekten, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) oder aus Landesmitteln gefördert werden, möglich sind. Seit dem 17. März konnten in Rheinland-Pfalz keine Präsenzmaßnahmen in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen stattfinden. Die ESF- und arbeitsmarktpolitischen Landesprojekte hatten in dieser Zeit die Projektarbeit angepasst und auf alternative Arbeitsmethoden wie zum Beispiel die verstärkte Nutzung digitaler Angebote umgestellt. Die Weiterfinanzierung der Projekte konnte durch das Arbeitsministerium fortgeführt werden. „In den schwierigen Wochen im März und April haben wir sichergestellt, dass die mehr als 200 ESF- und arbeitsmarktpolitischen Landesprojekte im Land nicht abgebrochen werden mussten und die für die Bewältigung der wirtschaftlichen Rezession dringend erforderlichen arbeitsmarktpolitischen Strukturen aufrechterhalten werden konnten. Für die Projektträger war das ein wichtiges Signal und ein Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte sowie zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit,“ erläuterte Bätzing-Lichtenthäler. Die Ministerin weiter: „Durch die geringe Zahl an Neuinfektionen können wir nun seit Mitte Mai schrittweise wieder Präsenzmaßnahmen ermöglichen. Dabei können die Projektträger unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneanforderungen und der jeweiligen Situation vor Ort selbst entscheiden, wann sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und ob beziehungsweise wie sie Präsenzmaßnahmen mit digitalen Angeboten kombinieren. Wie uns zurückgemeldet wurde, begrüßen die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Projektträger die langsame Rückkehr zur Normalität.“