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Arbeitslosigkeit sinkt im November weiter – 162 ESF-Projekte starten zu Jahresbeginn


Im November waren in Rheinland-Pfalz 115.511 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 3.158 Menschen weniger als im Oktober, aber 21.895 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Oktober. Im November 2019 lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Es ist erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit nun den dritten Monat in Folge gesunken ist und sich die zweite Welle der Pandemie im November nicht so stark wie befürchtet auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt hat. Ergänzend zu den Hilfsprogrammen auf Bundesebene und den bisherigen gesetzlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, ist es wichtig, dass wir auf Landesebene mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten die Auswirkungen der Pandemie abfedern. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei die aktive Arbeitsmarktpolitik des Landes ein.“

Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler kündigte in diesem Zusammenhang an, dass zu Beginn des nächsten Jahres 162 ESF-Projekte starten werden, die im Rahmen eines im Sommer 2020 veröffentlichten Aufrufverfahrens ausgewählt wurden und nun für eine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) vorgesehen sind. Den Schwerpunkt bilden 87 Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen in den Förderansätzen „Bedarfsgemeinschaftscoaching“, „Perspektiven eröffnen“ und „Frauen aktiv in die Zukunft“. Die drei genannten Programme bilden im Zusammenspiel mit den Angeboten der Jobcenter eine Integrationskette für langzeitarbeitslose Menschen in den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus werden 32 Projekte an den Start gehen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf unterstützen. Weitere ESF-Projekte unterstützen unter anderem Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen bei der Anpassung an die Transformation der Arbeitswelt sowie an neue digitale Arbeitsformen im Kontext der Corona-Pandemie.

„Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds sind von zentraler Bedeutung für die Landesarbeitsmarktpolitik. Das wird gerade jetzt durch die Corona-Pandemie deutlich. Mit dem ESF ergänzen wir die nationale Regelförderung und können flexibel reagieren. So entwickeln wir zurzeit im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP zusätzliche Förderprogramme für Beschäftigte in Kurzarbeit beziehungsweise für Unternehmen in wirtschaftlicher Notlage, für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sowie für Selbstständige und Kleinstunternehmer,“ erläuterte Bätzing-Lichtenthäler.

Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz und zur Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP erhalten Sie unter www.esf.rlp.de beziehungsweise www.rechargeRLP.de.